Ratgeber

Vorsorge für den Ernstfall:

Jeder sollte sich fragen, ob es nicht einmal zu einer Situation kommen kann, in der man nicht mehr selbstverantwortlich Handeln oder entscheiden kann. Hier wäre es gut, wenn zuvor festgelegt wurde, was in solchen Fällen zu tun ist und wer sich darum kümmern soll.

In diesem Zuge sind folgende Möglichkeiten zu beachten:

Patientenverfügung:

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Ablehnung lebensverlängernder Maßnahmen.

Vorsorgevollmacht:

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt man eine Person, die im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber erledigen darf/muss.

Bestimmte Aufgaben können sein:

    1.    Gesundheitssorge/
           Pflegebedürftigkeit
    2.     Aufenthalt und
           Wohnungsangelegenheiten
    3.     Behörden
    4.    Vermögensvorsorge
    5.     Post und Fernmeldeverkehr
    6.     Vertretung vor Gericht
    7.     Untervollmacht
    8.     Betreuungsverfügung
    9.     Geltung über den Tod hinaus
    10. weitere Regelungen


Quelle:
Formular Vorsorgevollmacht/ Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz- Stand 10/16